Die persönliche Feuerwand

Das muss ich jetzt einfach mal sagen. Meine persönliche Meinung ist, dass alle „Personal Firewall“ Produkte absoluter Quatsch sind. Die hat man unter Windows 2000 und älter gebraucht wenn man den Rechner direkt ins Internet eingeklinkt hat (also an einem DSL-Modem, Modem, ISDN-Karte, o. ä.).

Heute hat man a) in Windows XP oder Vista die integrierte Windows-Firewall die einen weitgehend schützt und/oder b) den/die Rechner hinter einem (WLAN) Router bei dem sowieso kein Port des Rechners aus dem Internet erreichbar ist wenn man das nicht ausdrücklich konfiguriert hat.

Die ganzen tollen „Personal Firewall“ Produkte zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie einem permanent auf die Nerven gehen: „Der Prozess xyz.exe möchte auf Port 80 mit dem Internet kommunizieren, wollen Sie das wirklich zulassen?“

Anstatt xyz.exe kann man einen beliebigen Systemprozessnamen eintragen der einem garantiert nichts sagt, und wenn man dann verunsicherterweise „Nein, möchte ich nicht zulassen“ wählt blockiert man sich womöglich das halbe System – und bei dem Versuch, dass dann wieder gradezubiegen muss man sich durch irgendwelche wirren Firewall-Regelsätze wursteln bei denen sich der Laie garantiert nicht auskennt und im Zweifelsfalle mit der Bearbeitung noch mehr Schaden anrichtet.

Mein persönliches Fazit daraus ist seit langer Zeit: keine 3rd-Party Personal Firewall. Windows Firewall nehmen, Rechner hinter den Router hängen, in Frieden leben, und alles funktioniert so wie man sich das vorstellt. 😀

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