Bitte machen Sie unsere Arbeit!

Ein schon lange zu beobachtendes Phänomen: unter dem Deckmäntelchen der Erreichbarkeit, Verfügbarkeit, Schnelligkeit und what-the-fuck sonst noch alles bieten Unternehmen „b2b“ Internet-Bestellsysteme an und drängen Ihre Kunden dazu, doch dort ihre Bestellungen zu platzieren – dann geht alles schneller, ist besser, und überhaupt. Manche Unternehmen behaupten von sich selbst gar, einfach völlig internetbasierend zu agieren, überhaupt alles und so würde sowieso übers Internet gemacht. Da muss natürlich auch der Kunde mitspielen.

Diesem jämmerlichen Täuschungsmanöver sollte man nicht erliegen. Was steckt tatsächlich dahinter? Der Kunde gibt seine Auftragsdaten bei seinem Lieferanten direkt in das System ein. Er übernimmt damit also die Aufgabe eines Sachbearbeiters seines Lieferanten – und DEN muss der Lieferant also nicht mehr bezahlen. Dazu kommt: eine Prüfung wenn man sich mal vertippt entfällt (10 Drucker und versehentlich 100 Papierfächer – eine Null zu viel), da ist keine menschliche Komponente mehr enthalten die sagt „Hoppla, kann das sein?“.

Und was bekommt man als Kunde als Kompensation dafür? Nichts, genau. Die Handelswelt 2.0 – jeder spart wo er nur kann, egal auf wessen Kosten es geht.

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