Schöne neue Onlinewelt: sei kein Congster!

In Anlehnung an den alten Werbespruch der T-Online Billigmarke Congster („don’t be a user – be a congster“) bin ich nun kein Congster mehr. Damals habe ich mich für diesen ~7€ DSL-Flat Tarif entschieden – als die DSL-Flat bei der T-Online noch 20€ oderso gekostet hat.

Das ging ganz zackig damals: auf die Congster-Webseite, Formular ausgefüllt, Bankverbindung, und zack schon sind per Mail die Zugangsdaten da, am Router eingetragen, fertig. Alles online, inklusive Rechnung – praktisch!

Jahre später will ich, da ich jetzt den Anbieter gewechselt habe (Kabel Deutschland: 23€ inkl. Telefon, anstatt rund 60€ für den T-ISDN + DSL2000 + Flatrate) nun, dass mir der Herr Congster nicht mehr 7€ abbucht.

Also schwupps auf mycongster.de – aber das Kontaktformular geht halt einfach nicht mehr. Dann halt weiter zu congstar.de, so heissen die jetzt ja. Aha, da gehts – Kontaktformular ausgefüllt, Kundennummer dazu, „ich kündige meinen Vertrag“.

Aber von wegen! Da kommt ratzfatz die Antwort: die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Oder wenigstens per Fax. Nix online! Online kann man nur Verträge abschliessen und Rechnungen bekommen – aus dem Vertrag raus kommt man nur schriftlich.

Also vergeude ich 10 Minuten meines Lebens mit einem dummen Schrieb und einem dummen Fax. Wo da jetzt der Unterschied im Gegensatz zu einem Vertragsabschluß ist? Keine Ahnung.

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