Generation Brüllwürfel

Ich erinnere mich noch daran als die „Walkmänner“ (wie damals einfach all die kleinen portablen Kassettenabspielgeräte in Anlehnung an den Markennamen von Sony genannt wurden) zu echten Vorzeigestücken wurden – immer kleiner, immer feiner, und der Klang, die Kopfhörer oder Ohrhörer, das war richtig wichtig, da hat man als Schüler schon ordentlich Geld dafür ausgeben. Naja, früher war eben alles besser. 😛

Denn heute… heute begegnet man auf der Straße garantiert recht zügig einem angepassten Vertreter der Generation Y, ganz individuell uniformiert Hosenschritt in den Kniekehlen, Baseballkäppi schrag auf halb acht auf dem Kopf, und mit dabei? Grässlich quäkenden Plastikssound aus dem Handy, eh klar.

Da scheppert ein hilfloser Frequenzbrei aus dem Fitzellautsprecher des armen Geräts, es ist eine Qual. Jetzt nur nicht hinschauen. Neulich hatte einer echt das Ding wie ein Italiener an ’nem Benzel um den Hals und ist – schepper-krach – mit aufgedrehtem „Sound“ damit durch den Supermarkt. Gehts noch peinlicher? Eigentlich muss man diese Typen doch auslachen, oder?

Andererseits… vielleicht ist es ganz gut, dass die Telefonchen so einen jämmerlichen Sound von sich geben – die Beschallung durch den geschulterten Ghettoblaster (YO!) wäre ja wahrscheinlich noch viel weniger erfreulich…

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