Lebensmittel

Ihr wisst ja gar nicht wie gut ihr es in Deutschland habt. Ich meine damit die Lebensmittelpreise. Schon beim ersten Einkauf im Supermarkt war ich ueber manche Preise ziemlich erstaunt. Gestern waren wir in einer Art Bio-Supermarkt („Jimbo’s… Naturally!“ heisst er – und damit es nicht missverstaendlich ist: der Laden ist toll!) und haben so ein wenig ueberlegt was wir denn noch so brauchen um aus unseren Vorraeten ein paar Mahlzeiten zu machen.

Tomaten sind noch jede Menge zu Hause – also warum nicht Caprese? (also Mozzarella mit Tomaten). Alles was es dazu braucht ist ein bisschen Mozzarella, bevorzugterweise natuerlich der aus Bueffelmilch. Gedankenloser Griff zu einem Plastikschaelchen mit Bueffelmozzarella, geistig schon beinahe abgehakt, dann der Blick auf das Preisschild: $10,75 – und dazu kommt dann noch die „sales tax“ von Kalifornien dazu (das ist eine Art Mehrwertsteuer; allerdings ist sie von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden, was der Grund ist warum man beim Onlineshopping immer nach dem Bundesstaat gefragt wird …und was voellig nervig ist: die Preise mit denen die Ware ausgezeichnet ist enthaelt diese Steuer NIE!).

Jedenfalls kostet dieser Bio-Bueffelmozzarella also umgerechnet rund 8,50 Euro fuer die Packung mit 227 Gramm. Aehnlich krass ist das bei diversen anderen Kaesesorten – das Stueckchen St. Albrait kostet $10, was zahlt man in Deutschland dafuer? Ungefaehr 3-4 Euro, glaube ich. Kostet hier also mehr als das doppelte.

Beim Kaese nervt mich das inbesondere, weil der lokale Kaese – genauso wie das Brot – irgendwie nur ein und derselbe Papp zu sein scheint, heisst nur jeweils ein wenig anders und hat eine bisschen andere Farbe. Wenn man „swiss cheese“ kauft kommt das einigermassen an Emmentaler ran, der Rest faellt am ehesten in die Kategorie der diversen jungen Gouda’s oder Havarti, also mit laschem Einheitsgeschmack.

Ueber das Brot muss ich mich dann doch nochmal auslassen. Vereinzelt gibt es in den Supermaerkten durchaus krosses Baguette, oder ein Vollkornbrot das auch die Form eines normalen Brotlaibs hat. Ueberwiegend aber handelt es sich um diese komische Art von Sandwichbrot, vorgeschnitten, weich und laschig. Das dafuer in ungefaehr 500 Varianten. Man bemerkt allenfalls einen Unterschied zwischen dem reinen Weizentoast und dem Vollkorntoast. Der Rest ist wie ein Besuch bei Subway: es gibt 20 verschiedene Subs, schmecken tun sie aber fast alle gleich.

Natuerlich gibt’s hier auch Sachen die sind viel billiger: ein riesengrosses Glas Cashewmus fuer umgerechnet 8 Euro! Das kostet in Deutschland das 3-fache. Aber na ja… ich verzehre eindeutig mehr Kaese als Cashewmus… 😛

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1 Comment

  1. Well, Jimbo is especially expensive. Whole foods or Henry's are cheaper in comparison. If you like French baguette, I know the place to get fresh ones. I'll drop it by some day. No, it's not walking distance from your place. 😉

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