Mensch 2.0 // Human 2.0

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Ich bin jetzt auch wieder Mensch 2.0 – seit ein paar Tagen habe ich wieder ein Mobil… nein, pardon ein Smartphone natürlich! Also Internet und soziale Netzwerke und all das für die Hosentasche. Boah, wenn man sich da mal dran gewöhnt hatte ist man „ohne“ ja fast nackt!Ich hatte ja in Deutschland ein iPhone, das war ein Firmenhandy und ich habe es zurückgegeben (war sowieso schon fast 2 Jahre alt und der Akku beginnt dann auch schlapp zu machen). Shuwen hat auch ein iPhone, und eigentlich wäre es also naheliegend gewesen, sich wieder ein iPhone zu besorgen. Macht der Gewohnheit, datt Ding kennt man ja außerdem, ist bequem, die Bedienung ist vertraut…

Shuwen’s Vertrag war ganz leicht um eine zusätzliche Leitung zu erweitern, aber welches Telefon man dann nimmt ist eine reine Kostenfrage. iPhone4 oder ein Android-Gerät?

Ich habe mich für den Androiden entschieden – das restriktive Design des iPhone und die restriktive Appstore-Politik waren mir eigentlich schon immer ein Dorn im Auge, und weil ich ja ohnehin stark vergoogelt bin war das also naheliegend.

Ich will mich da jetzt gar nicht groß über die Vor- und Nachteile des einen oder anderen auslassen, nur so viel: beide haben welche. Also iPhone und Android, meine ich. Meine Telefon ist, so nebenbei, ein Samsung Galaxy S „Captivate“ (letzteres bezeichnet wohl nur das AT&T Branding des Telefons, mir auch völlig wurscht).

Na ja gut, um einige Details komme ich nicht herum: der Bildschirm ist riesig, hochauflösend, und mein Eindruck ist, dass das Teil leichter und auch flacher als das iPhone4 ist. Und die Rückseite ist – herrlich!!! – nicht aus dem für etwa 1,3 Sekunden ästethisch ansprechenden Hochglanzkunststoff wie beim iPhone (1,3 Sekunden deshalb weil man danach garantiert die ersten Fingerabdrücke drauf hat) sondern MATT (das mir dieser ganze hochglänzende Glossy-Quatsch auf den Zeiger geht dürfte hier ja schon an der einen oder anderen Stelle klar geworden sein, ahem).

Jetzt zu den allgemeine und/oder spezielle Beobachtungen, wie immer.

Bei AT&T steht „Oberklasse“ der Android-Geräte von Motorola oder HTC nicht zur Verfügung. Da herrscht momentan aufgrund des iPhone-Monopols – dass es in den USA offiziell und mit Vertrag nur bei AT&T gibt (so wie in Deutschland halt bei T-Mobile) – wohl ein Kampf um die Alternative, sprich Android. HTC Desire oder Motorola Droid gibt es nicht bei AT&T, nur bei der Konkurrenz.

Anders als in Deutschland (und vermutlich ganz Europa) hat man für das Mobiltelefon hier eine ganz normale Telefonnummer mit seiner üblichen Ortsvorwahl. Es gibt da also auch gebührentechnisch keinen Unterschied (ausser dass man mit dem Mobiltelefon halt solche Dinge wie Roaming im Ausland hat – das geht mit dem Festnetzanschluss ja nun eher schlecht). Ja, echt jetzt! Ein Anruf vom Mobilnetz ins normale Telefonnetz (und andersrum) ist ein ganz normales Telefongespräch. In Deutschland und Europa lassen sich die horrenden Gebühren dafür ja üblicherweise nur mit Verträgen die ein Freivolumen beinhalten einigermaßen im Zaum halten.

Es gibt hier übrigens keine Datenflatrate für Smartphones mehr. AT&T und Verizon bieten als Maximum 2GB Inklusivvolumen, T-Mobile 5GB. Ich habe das Telefon jetzt seit 2 Wochen und ca. 50MB verbraucht. Lässt mich also relativ kalt, das. 🙂

Und wahrscheinlich ist das für die meisten ohnehin nix Neues mehr, aber dennoch: ich habe in diesem Eintrag bewusst nicht „Handy“ sondern Mobiltelefon geschrieben. „Handy“ ist zwar Englisch (und bedeutet etwa so viel wie „praktisch“), ist aber, jedenfalls wenn das Mobiltelefon gemeint ist, im englischen Sprachgebrauch eher… äh… selten. Sehr selten. Da gab es wohl mal einen Begriff der von „hand-held transceiver“ abgeleitet wurde, aber ein Mobiltelefon ist ein „mobile“ oder „cell“.

Und noch eines zum Schluß: simsen heißt hier texten. Also in etwa „can you text me where we will meet?“

I am back to being Human 2.0 – for a couple of days now I do have a mobile phone again. A smartphone, of course, pocketable Internet and social networking and all that. Maaaaan, once you’ve gotten used to it you almost feel naked without it!I used to have an iPhone in Germany. It was a company phone and I returned it when I left (it was almost two years old and the battery began to deteriorate, anyway;-). Shuwen uses an iPhone, too – so it was tempting to get an iPhone again. Force of habit, I know how to use that thing, it’s handy and I’m used to it already.

It was easy to add another line to Shuwen’s contract, and it’s just a matter of cost which phone you want to pick. iPhone4 or Android?

I decided to get an Android phone – I did not like the restrictions of both the iPhone itself and the appstore politics of Apple, and since I’m pretty much googleified anyway it was quite obvious to do that.

Now, I don’t want to go into detail about the pro’s and con’s, just this: both have some. iPhone and Android, I mean. The phone I’m using now is a Samsung Galaxy S „Captivate“ (the latter just describes the AT&T branded model of the phone or something, I don’t care about that.)

OK… erm, well, I can’t continue without some of the details: the display is huge and has a nice high resolution, and I do have the feeling that this thing is indeed not just more lightweight, but also not as thick as the iPhone4. And the back is – yeah!!! – not made of the glossy plastic that is optically pleasing for about 1.3 seconds (because that’s about as long until you have the first greasy fingerprints on it), but MATTED. (I think it’s become obvious now that I do not exactly think highly of all the glossy nonsense after the very decent hints I left here and there in the blog, ahem.)

And now for some general and some specific observations, just like usual.

The „top class“ Android phones are not available with AT&T. Because of the iPhone Monopoly of AT&T in the US (which is similar to the situation in Germany with T-Mobile – you can only get it officially with a contract from this one phone company) there’s a fight for the alternatives. HTC Desire and Motorola Droid for example are not available with AT&T, only at the competitors.

Other than in Germany (and perhaps the rest of Europe, too) the mobile telephone number is the same than a normal landline with the usual area code. The plain telephony fees do not differ from those of a normal landline (except that you might need to think about things like roaming and such, which is pretty hard to do with a normal landline, anyway.) Yes it’s true! Calling a mobile number from a normal landline and vice versa is the same as any other phone call. In Germany and Europe, the sometimes tremendous cost for calls to and from mobile phones can only be kept somewhat under control with contracts that include a calling plan with some included airtime.

By the way: unlimited data plans are not available anymore. Both AT&T and Verizon offer a maximum of 2GB with their data plans, T-Mobile offers 5GB. I’m using the phone for two weeks now and used about 50MB, so that doesn’t really bother me.

A final note (this part differs from the German version because of the different viewpoint of the English readers): in Germany, a mobile phone is called a „Handy“. Where that really comes from is unknown. There used to be something like a „hand-held transceiver“ or something that possibly maybe might be the origin, but that was a loooooooong long time ago. So if a German who is unaware of this difference tells you to call on the „Handy“, what’s really meant is the mobile. Or the cell. Depending where you’re from. 🙂

Same goes for text messages (or short „texting“ as far as I’ve learned). They’re called „SMS“ in German, and because of the pronunciation, especially young people turned it into a verb „simsen“.

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