Kühlschränke

Ja, Guten Tag erstmal im neuen Jahr 2011! Viel neues gibt es nicht zu berichten, der Antrag auf „AOS“ (adjustment of status) nach unserer Heirat ist abgeschickt und ich habe die Eingangsbestätigung – es gilt also abzuwarten und sich die Zeit zu vertreiben. Das habe ich – der Hinweis sei an dieser Stelle nochmal erlaubt – unter anderem mit einer Auswahl der „Top 10“ meiner besten Fotos aus dem vergangenen Jahr getan. Klicken und angucken ausdrücklich erwünscht! 🙂

Zum Titel, und Thema. Nein, ich beginne nicht wie Axel Hacke in seiner wunderbaren Kolumne (auch seine Hörbucher sind sehr empfehlswert, wenn man denn auf diese Art von Humor steht: hier zum Beispiel sein Text „Wurst“, von ihm selbst gelesen) mit unseren Kühlschrank zu sprechen.

Aber es geht natürlich um Kühlschränke. Um amerikanische Kühlschränke natürlich. Unser Kühlschrank ist nämlich, wie fast alles in den USA, ein wenig größer. Um – jedenfalls im Falle des Kühlschranks – nicht gar zu sagen: riesig! Es ist ein Zweitürer, verdeckte B-Säule, gegenläufig angeschlagene Türen. Oderso. Etwa 1,80m hoch, und etwa 1m breit. Rechts, ca. 2/3 der Breite, ist Kühlschrank. Links ist Gefrierschrank und Wasserzapfstelle. So sieht das Monstrum aus:

Unser Kühlschrank. Links ist das Eisfach.

Die Wasserzapfstelle sieht man hier nicht (nur oben links den Auslaß der in die Türe mündet) – ist aber ungemein praktisch: da kommt gefiltertes Wasser raus. Das ist nicht nur aufgrund des „köstlichen“ Geschmacks unseres Leitungswassers hier sehr angenehm, sondern auch weil man z. B. die Kaffeemaschine dann nicht entkalken muss (nicht dass das mit dem Mokkakännchen für die Herdplatte, dass hier momentan – gegen den Tassimo-Irrsinn stumm protestierend – seinen Dienst tut ein Problem wäre).

Das Erstaunliche an einem solchen Riesenkühlschrank: man hat trotzdem stets ein Platzproblem wenn man vom Einkaufen kommt! Vielleicht ist das auch nur so wenn man – so wie ich – mit Shuwen zusammenlebt: das ganze obere Fach ist nämlich voll mit irgendwelchen Sachen die ich höchstens Ansatzweise identifizieren kann, die man aber in der asiatischen Küche braucht. Dringend, ständig. Drei Sorten Chilipaste, diverse Soßen, Kimchi, ein spezieller Essig der total gesund macht, und was weiß ich. 🙂

Lauras Kühlschrank. Das einfach ist eine Schublade unter den beiden Türen (nicht im Bild).

Irgendwann meinte Shuwen ob meiner Begeisterung für diesen Kühlschrank dann: „ich weiß gar nicht was Du hast, der ist doch sowieso nur 2/3 der normalen Breite?!“ (sie hat es natürlich auf Englisch gesagt). Waaaaaas? Und so musste ich beim vorweihnachtlichen Treffen natürlich ein Foto des Kühlschranks Ihrer Chefin Laura machen:

Ich glaube man sieht das ganz schön: das Ding hat wirklich zwei Türen die beide so breit sind wie die rechte Türe von unserem (um es ganz ganz deutlich zu machen: eine dieser Türen ist so breit wie in Deutschland der ganze Kühlschrank). Auch der hier hat eine Frischwasserzapfstelle für gefiltertes Wasser, allerdings in Form eines kleinen Hahns auf der linken Seite. Was man nicht sieht ist das Eisfach, das unten drunter ist – eine riesige, etwa 1,30m breite Schublade. Wahnsinn, oder?

Abschliessende Frage: warum gibt’s sowas nicht in Deutschland? Die Sache mit dem Wasseranschluss und dem Filter finde ich völlig genial. Die Grösse natürlich auch – in Deutschland geht der Trend ja zum Zweitkühlschrank, oder zum separaten Tiefkühlschrank im Keller… :-]

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