Es grünt so grün

Timeline. Bei der morgendlichen Hunderunde den Briefkasten geleert: gestern nachmittag wurde die „Permanent Resident Card I-551“ (so heißt die Green Card offiziell) zugestellt – also nur 6 Werktage nach dem Interview.

Das Plastikdokument ist genauso groß wie eine Kreditkarte und interessanterweise mit einem Schutzumschlag versehen in dem man es aufbewahren soll. Anscheinend steckt da mehr drin als man vermutet, auf dem Schutzumschlag steht nämlich, dass man ihn zum Schutz der Karte verwenden soll – und um drahtlose Kommunikation damit zu verhindern… :-O

Insgesamt hat der „bürokratische Teil“ unserer Reise vom Einreichen der Petition bis zum Erhalt der Karte also etwa 13 1/2 Monate gedauert. Rückblickend betrachtet wäre es wahrscheinlich möglich gewesen, etwa 2-3 Monate schneller zu sein.

Ein Grund dafür ist, dass ich die benötigten Dokumente nicht schon früher und vorab gesammelt habe (die ganzen Formulare und Anleitungen dazu kann man sich ja jederzeit runterladen), ein weiterer, dass ich ganz auf Nummer sicher gespielt habe und meinen Beruf und die Wohnung erst gekündigt habe als ich das Visum im Pass kleben hatte. Aufgrund der deutschen Kündigungsfristen für Mietwohnungen ist da natürlich einiges an Zeit hängen geblieben – anderseits war die auch nötig, nicht nur um den schönen Wanderherbst in den Bergen zu genießen 🙂 sondern auch, um alles geregelt zu bekommen*.

Und ein dritter Grund waren die gelegentlich einsetzenden persönlichen Zweifel die mich vor dem Absenden der Dokumente für den jeweils nächsten Schritt hin und wieder eine Woche oder zwei Zaudern ließen: Ist es wirklich richtig, was ich da mache?! Ich glaube das ist völlig normal. Und mittlerweile kann ich ganz eindeutig sagen: ja, das war wirklich richtig! 😀

*) fast alles: mein Vermieter aus Deutschland schuldet mir immer noch 80 Euro die er mir ungerechtfertigerweise für die Zwischenabrechnung der Nebenkosten abgezogen hat (dazu gibt es ein BGH-Urteil aus dem Jahr 2007, das weiss er auch – von mir!). Die Aufforderung mir diese Kosten zurückzuerstatten hat er schriftlich in seinen Briefkasten bekommen. Keine Reaktion. Aber na ja: wenn er mit den 80 Euro glücklich wird (weil er offensichtlich mit seinen Mietwohnungen nicht reich genug wird) dann spendiere ich ihm auf diese Weise gerne die Tankfüllung für sein Mercedes SL Cabrio, oder seinen Mercedes ML. Mögen sie sich recht daran erfreuen, Hans Ringsquandl aus Burghausen.

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