Privatbesitz

In Deutschland und Österreich ist es – jedenfalls meiner Wahrnehmung nach – beim Wandern oder Spaziergehen ja meistens recht unproblematisch: man parkt das Auto am Wald- oder Wiesenrand und marschiert auf einen Wald- oder Feldweg so vor sich hin. Der Bauer winkt vom Traktor und ist allenfalls erbost, wenn der Hund in seine Wiesen kackt. Oderso.

Ganz anders ist das bedauerlicherweise hier: Privatbesitz ist als solcher nicht nur seeeeehr deutlich markiert („Private Property. Trespassers will be prosected.“), sondern meistens ist auch noch ein Zaun drumherum. Wanderwege schlängeln sich bisweilen recht merkwürdig durch die Gegend, weil sie privaten Grund vermeiden müssen.

Nach Schilderungen von Wanderfreunden zu schliessen ist man auch besser beraten, wenn man sich an die Markierungen hält. Da sind manche Grundbesitzer scheinbar etwas merkwürdig drauf. Manchmal ist das echt frustrierend: ich scanne die Gegend via Google Maps und entdecke einen netten Staubpfad der sich zu einer Baumgruppe schlängelt (Schatten!), und dann am Straßenrand ein Zaun, ein Gatter und ein Schild: Privatbesitz.

Wobei ich mich natürlich schon frage, was wohl an einem mit Büschen bewachsenen, staubigen und felsigen Hügel voller Koyotenscheiße so toll ist, dass man keine Wanderer oder Spaziergänger darauf haben will…

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