Wahlrecht und Wahlbeteiligung

Zugegenermaßen, aus dem Kontext herausgenommen klingt das Zitat schärfer als es wohl gemeint ist (Axel Hacke und seine humorvollen Geschichten und Beobachtungen mag ich sehr gerne):

Was ich gar nicht verstehe: wie man nicht zur Wahl gehen kann. Menschen sind wegen ihres Kampfes fürs allgemeine Wahlrecht ins Gefängnis geworfen worden, man hat sie gefoltert und umgebracht. Und dann kommen Leute und sagen, sie hätten keine Zeit oder sie wüssten nicht, was sie wählen sollen, oder sie könnten sich nicht entscheiden. Oder es sei doch sowieso egal. Das ist dekadent.

(Axel Hacke, „Das Beste aus aller Welt“, SZ 38/2013)

Im Zweifelsfalle möchte ich es aber eigentlich gerne genau so scharf und deutlich verstanden wissen. Wahlbeteiligung in Deutschland 70%. Etwa 17 Millionen deutsche Wahlberechtigte haben (mal wieder) nicht gewählt. Ich glaube man muss das vielleicht mal unter Strafe stellen – wer nicht wählt muß 500 Euro Strafe bezahlen. Darunter haben die Leute eh kein Einsehen.

Wer mit der Politik insgesamt nicht einverstanden ist, der kann ja den Stimmzettel bewusst ungültig machen (z. B. Kreuzchen die sich ausschließen).

Deutsche die (so wie ich) nicht (mehr) in Deutschland gemeldet sind und einen dauerhaften Wohnsitz im Ausland haben können nur an Bundestags- und Europawahlen teilnehmen. Informationen dazu findet man auf der Webseite des Auswärtigen Amts Berlin.

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