Zurück zu Timo Beil

Wir haben den Mobilfunkanbieter gewechselt. Von at&t zu T-Mobile. Ausgerechnet! 🙂 Anders als in Deutschland ist T-Mobile ja hier in den USA einer der „Underdogs“ und versucht den beiden Platzhirschen at&t und Verizon Marktanteile abzuluchsen. Das gelang ihnen in unserem Fall auch ganz gut: $100 für zwei „Anschlüsse“ mit kompletter Flatrate. Also Telefon, Text und Daten (ohne Telefone natürlich).

Da haben wir dann noch ein Roamingpaket draufgepackt ($10) und eine Versicherung inkl. Upgradegarantie („Jump“) für die Telefone – wenn wir das Telefon jetzt auf dem Autodach vergessen (ist mir passiert… hüstel) oder wir sonst irgendwie schusslig sind, dann ist das kein Drama mehr, sondern halt einfach ein Versicherungsfall. Und wenn in einem Jahr ein neues Superdupertelefon rauskommt, dann können wir ganz einfach wechseln.

Im Zuge des Wechsels sind Shuwen und ich auf das iPhone 6 umgestiegen. Zwei Telefone haben wir bei T-Mobile dagegen eingetauscht: mein uraltes, erstes Android-Telefon (Galaxy S, Wert $7! haha!) und mein letztes (in jedem Sinne!) Android- und Samsungtelefon (Galaxy S3, Wert $39). Dafür bezahlt uns T-Mobile dann auch die „Early Termination Fee“ von at&t, also eine Art Vertragsstrafe da wir den at&t Vertrag vorzeitig verlassen haben. Irre.

Sowohl der Kundenservice als auch die reibungslose Abwicklung haben mich ziemlich umgehauen: die beiden iPhones die wir wollten waren nicht vorrätig, und so hat der Filialleiter einen Deal mit einer anderen Filiale gemacht und sie haben Geräte untereinander ausgetauscht (seine Worte waren „I had to sell the farm for you!“). Dafür ist er selbst zur anderen Filiale gefahren. Ich bin derweil einkaufen gegangen.

Als er unsere Telefone in der Hand hatte, hat er sofort Fotos von Seriennummer, IMEI usw. gemacht und an seine Kollegin geschickt. Die hat mich telefonisch verständigt dass ihr Chef auf dem Rückweg ist, ich bin wieder angerückt und wir haben losgelegt.

Etwa 1.5 Stunden war ich so im Laden von T-Mobile, dann waren die alten Geräte Geschichte, die neuen Telefone aktiviert, die Rufnummern portiert. Da war ich dann doch ziemlich beeindruckt.

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2 Comments

  1. Das sollte mir mal passieren, dass man sich so um mich bemüht 🙂 Hier in Deutschland werden erst alle Hebel in Bewegung gesetzt, wenn man gekündigt hat und der Abteilung Kundenrückgewinnung zugeteilt wird. Da hatte ich dann schon mal jeden Monat 10 € Rabatt auf der Rechnung stehen, als ich dann doch verlängert habe.

    Was gab Euch denn den Ausschlag, sogar vorzeitig aus Eurem bestehenden Vertrag auszusteigen? Die hohen Kosten oder das Android-/Samsung-Telefon? 😉

    1. Von allem ein bisschen was. Die Komplett-Flatrate auf alles war ein Punkt, genauso das kostenlose Datenroaming und kostenlose SMS im Ausland (!). Wi-Fi calling geht mit den neuen Telefonen auch (wenn man in einem Funkloch sitzt aber Wi-Fi hat, ist man trotzdem erreichbar).

      Und dann natürlich das Samsung-Teil. Einfach schrecklich. Bei jeder Navigation überhitzte es und hat sich abgeschaltet. Manchmal hat es einfach in meiner Hosentasche einen Reboot gemacht. In ein Schutzgehäuse packen ging gar nicht deswegen, entsprechend hat das Teil ausgeschaut. Und von CM gibt es immer noch keine KitKat-stable Version die auch wirklich „final“ ist – nur die (als stabil geltenden) „M“ Snapshots, derer aber mittlerweile ZWÖLF!

      Interessantes Detail: Factory-Reset ging mit der verschlüsselten Datenpartition GAR NICHT. Zum Glück war es dem Storemanager von T-Mobile egal, dass das Ding gerootet war. Am Ende konnte ich dann zum Glück manuell über das Recovery-Menü die Datenpartition irgendwie doch formatieren. Was für eine beschissene Flickschusterei.

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