Butterkäse

Skandalös, jetzt exportieren die Bayern ihre Billigmilch-Produkte schon bis nach Kalifornien! Oder auch: wenn man beim Einkaufen im Vorbeigehen „Butterkäse“ liest… stoppt… nochmal guckt… wieder „Butterkäse“ liest… na ja, Trader Joe’s gehört ja zu Aldi, also quasi eh ein Heimspiel.

Bayernland Butterkäse Import von Trader Joe's in Kalifornien. August 2016.
Bayernland Butterkäse Import von Trader Joe’s in Kalifornien. August 2016.

V.

Wir sind ja nun beileibe keine Hardcore-Veganer (dabei dreht man über kurz oder lang glaube ich durch). Wir kaufen einfach kein Fleisch mehr. Aus. Wenn wir mit Freunden ausgehen dann sind wir recht entspannt im Umgang mit unserem Fleischverzicht, und kommen so am Ende auf 1x pro Woche Fleischverzehr. Wenn möglich Fisch, oder Geflügel. Rind am besten gar nicht. Das nur mal so vorneweg.

Denn Jan Fleischhauer fragt bei SPON: „Sind Vegetarier die besseren Menschen?“ (er meint Veganer) und faselt im Anschluß überwiegend einfach nur gequirlte Kacke.

Für Herrn Fleischhauer und auch sonstige interessierte mal ein paar Denkansätze:Mehr

Kopfkäse

Noch ein Beitrag zum Thema Sprache. Der wird etwas länger, glaube ich. 🙂

Als wir kürzlich eine gemischte Vorspeisenplatte bestellten war einer der Bestandteile als „Headcheese“ (wörtlich übersetzt „Kopfkäse“) gelistet. Wir waren völlig ahnungslos um was es sich dabei handeln könnte und gingen davon aus, dass es sich wohl um ein Molkereiprodukt handeln würde (und natürlich hätte man einfach LEO zu Hilfe nehmen können, Schlaufon sei dank).Mehr

Thanksgiving

Es ist wieder so weit: Turkey Day! So wird Thanksgiving hier oft halb im Scherz genannt. Denn an diesem Feiertag ißt die amerikanische Nation Truthahn.

Üblicherweise ist das ein großes Familienfest. In Ermangelung von Familie haben wir es in den vergangen Jahren ein bißchen zum Brauch werden lassen Freunde, die in einer ähnlichen Situation wie wir sind (also Familie im Ausland oder an der anderen Küste der USA, alleine lebend und so) zu uns nach Hause einzuladen. Thanksgiving macht Spaß.Mehr

Mein Kaffee ist kalt

Und das kam so. Ich drücke auf den Knopf unseres wunderbaren Saeco-Kaffeevollautomaten (einmal auf diesem Level angelangt gibt es einfach kein zurück). Die Bohnen werden gemahlen, vorgebrüht, und der Kaffee fließt mit dem sonoren Brummen der Pumpe langsam Crema bildend in meine Tasse. Dann ist der Brühvorgang abgeschlossen – und die rote Warnleuchte an der Maschine geht an.Mehr

Kleine Deutschland Nachlese

Nachdem wir jetzt doch schon wieder 4 Wochen aus Deutschland zurück sind und ich mich gestern bei einem Bier mit einem Freund ein wenig ausgetauscht habe gibt es doch so ein paar Gedanken die hängengeblieben sind und daher vielleicht blogpostenswert sind. Einfach um mal zu gucken wie man mit 3 1/2 Jahren Abstand als Deutscher Deutschland wahrnimmt, wie einen diese Abwesenheit verändert hat – und vermutlich auch, um das was man in der neuen Heimat hat zu würdigen und zu schätzen.Mehr

Ein Hoch auf lokale Produkte

Wenn ich schon die Importprodukte aus deutschen Landen erwähne, dann sollte ich vielleicht umgekehrt auch mal die lokalen Produkte loben – in erster Linie Obst und Gemüse, dass man hier oft an kleinen Ständen direkt an der Straße kaufen kann.

Avocados und Zitrusfrüchte wachsen nicht weit weg von hier, im San Pasqual Valley und Pauma Valley etwa, Grapefruits in der Wüste in Borrego Springs, und die Leute verkaufen ihre Produkte z. T. direkt aus einem kleinen Lieferwagen mit Verkaufstisch. Oft werden dazu aus Mexiko importierte Produkte mit angeboten.

Kürzlich haben wir Beute wie folgt gemacht: ein Netz mit 6 dicken Grapefruits, eine Steige mit 18 kleinen, super leckeren Mangos, ein Netz mit 25 Mini-Avocados (etwa so gross wie Eier), eine große Papaya. Kostenpunkt: 18 Dollar (also etwa 12 Euro). Im Supermarkt würde man locker das dreifache bezahlen.