Sommerwettervideos

Zwischendurch noch zwei Videos von unserem verrückten Sommerwetter. Das erste in La Jolla vom vergangenen Samstag – in einer Region wo es halt gar nicht soooo viel regnet ist die Kanalisation schnell überfordert. Die Winterregenfälle sind oft eher beständiges Nieseln, die sommerlichen Gewitterregen die wir am vergangenen Wochenende gesehen haben sind zwar kürzer, aber intensiver.Mehr

Schisser, immer noch (und Wetter)

Gewitter hasst Toni mittlerweile glaube ich noch mehr als damals in Deutschland. Kürzlich hatten wir eine Reihe von höchst ungewöhnlichen Tagen mit (für San Diego) heftigem Regen und Gewitter. Was macht Toni? Versteckt sich hinter der Kloschüssel!Mehr

Kleine Deutschland Nachlese

Nachdem wir jetzt doch schon wieder 4 Wochen aus Deutschland zurück sind und ich mich gestern bei einem Bier mit einem Freund ein wenig ausgetauscht habe gibt es doch so ein paar Gedanken die hängengeblieben sind und daher vielleicht blogpostenswert sind. Einfach um mal zu gucken wie man mit 3 1/2 Jahren Abstand als Deutscher Deutschland wahrnimmt, wie einen diese Abwesenheit verändert hat – und vermutlich auch, um das was man in der neuen Heimat hat zu würdigen und zu schätzen.Mehr

Es brennt

Über die Santa Ana Winde habe ich ja schon mal hier geschrieben. Wenn man diese nun mit der Dürre in Kalifornien kombiniert (es war der dritte viel zu trockene Winter in Folge) ist das Ergebnis natürlich vorhersehbar: Buschfeuer (über die ich ja auch schon mal geschrieben habe, wenn auch aus größerer Entfernung, quasi).

Am Montag setzten diese Santa Ana Winde ein – bißchen ungewöhnlich um diese Jahreszeit, denke ich. Temperatur am nachmittag war hier 101°F (38°C), Luftfeuchtigkeit weit unter 10%.Mehr

Heiss, Feuer

WEs wird heissir nähern uns unweigerlich dem Sommer, und je weiter man hier in Südkalifornien ins Inland kommt, desto mehr ist das so ein bißchen wie Winter in Deutschland: man bleibt am besten drinnen und nutzt technische Hilfsmittel um die Raumtemperatur in erträgliche Regionen zu bringen. 🙂 Der Unterschied ist halt, dass man in Deutschland heizt, und hier kühlt. Und unser Schlafzimmer ist blöderweise im zweiten Stock (das entspricht übrigens dem „3rd floor“, das Erdgeschoß ist der „1st floor“) und die Nachmittagssonne brutzelt diese Hausseite sehr schön, pünktlich zur Schlafenszeit ist das dann der wärmste Raum im Haus. Im Süden Arizonas würde ich nicht leben wollen…Mehr

Santa Ana

Aus gegebenem Anlaß unterbrechen wir das spärlich-unregelmäßige Geseier hier für eine Wettermeldung. Wir erleben hier gerade ein Phänomen, dass als „Santa Ana Winds“ (das ist die englische Version bei Wikipedia, die deutsche Version ist wesentlich spärlicher – so nebenbei: im Satellitenbild im Artikel ist die Bucht von San Diego so ziemlich in der Mitte) bezeichnet wird. Letztes Jahr was das nicht so heftig, dieses Jahr erlebe ich es zum ersten Mal so deutlich.

Santa Ana Winds

Es handelt sich dabei momentan um seeeehr sehr warme Winde – ich hab‘ sowas noch nicht erlebt, wirklich erstaunlich, und macht irgendwie auch Spaß (mir machen ja eigentlich alle stärkeren Wetterphänomene Spaß, egal ob Gewitter, Sturm oder Wolkenbruch – ich find’s toll). Es war den ganzen Tag sehr heiss weswegen ich die Toni-Runde erst so um 18 Uhr absolviert habe (die Sonne geht aktuell so um 19 Uhr unter) als es schon schattiger war.

Man geht dann so durch den Schatten, und dann kommt ein Windstoß, und dieser Windstoß ist keine angenehme Brise, sondern warm, wärmer als die Temperatur ohne Wind im Schatten wäre. Man kann in diesem Wind stehenbleiben und wird dann wie im Umluftherd langsam gegart (positiv ist, dass diese Winde auch sehr trocken sind – das macht die Hitze wesentlich erträglicher). Was an Pflanzen bisher nicht verdorrt war, dem wird jetzt der Rest gegeben.

Die Stromersparnis weil man keinen Fön braucht (man stellt sich kurz in den Wind) wird allerdings durch die Klimaanlage wieder aufgezehrt. Als Deutscher hat man das ja irgendwie so drin: Klimaanlage, ohhhh, böse böse Stromverbrauch und so. Ich betrachte das mittlerweile ein bisschen anders: die heissesten Tage des Jahres in denen wir die Klimaanlage brauchen sind ein bisschen so wie die „Übergangszeit“ in Deutschland, (wo man abends schon mal die Heizung anmacht oder mit dem Kachelofen einheizt)- nur umgekehrt. Wir kühlen nur, wir heizen nie. 🙂