Butterkäse

Skandalös, jetzt exportieren die Bayern ihre Billigmilch-Produkte schon bis nach Kalifornien! Oder auch: wenn man beim Einkaufen im Vorbeigehen „Butterkäse“ liest… stoppt… nochmal guckt… wieder „Butterkäse“ liest… na ja, Trader Joe’s gehört ja zu Aldi, also quasi eh ein Heimspiel.

Bayernland Butterkäse Import von Trader Joe's in Kalifornien. August 2016.
Bayernland Butterkäse Import von Trader Joe’s in Kalifornien. August 2016.

Ein Hoch auf den Import! (2)


Und ein persönlichen Dank an die Käserei Champignon. Obwohl mir ja der milde Gorgonzola von Galbani lieber wäre. Aber milden Gorgonzola gibt’s hier irgendwie nicht, der ist immer scharf, und total bröselig (sehr beliebt in Salat, mit getrockneten Cranberries und – eh klar – kandierten Walnüssen).

Alles muss extrem sein im Land der unbegrenzten Möglichkeiten… so kommt mir das oft vor.

Auf dem Bild sieht man übrigens diesen Hinweis „MILK *from cows not treated with rBST“ – das ist ein Wachstumshormon und anders als in zivilisierten anderen Ländern der ersten Welt ist das hier in den USA erlaubt. Also macht man damit Werbung, wenn ein Produkt Milch enthält die von Kühen kommt die NICHT damit behandelt wurden. Und muss dann gleich – deswegen das * – dazuschreiben, dass kein signifikanter Unterschied in der Milch von Kühen mit/ohne rBST-Behandlung gefunden wurde. Was vermutlich nicht so ganz stimmt… aber das wäre ja industriefeindlich, und sowas muss in den USA erstmal vermieden werden so lange es geht.

Ja, irgendwie ist mein Blick auf die neue Welt etwas pessimistisch in letzter Zeit…

Ein Hoch auf den Import!

Ein Hoch auf den Import!Lecker Gurken von Kühne! (gefunden im Baron’s Market)

Amerikanische Gurken (pickles) sind nämlich sauer wie hulle. Das ist überhaupt so: saures ist saurer, süßes ist süßer, fettes ist fetter… alles in allem ein Frontalangriff auf die sensiblen europäischen Geschmacksknospen. 😉

St. Pauli Girl

Witzig: hier gibt’s Sachen aus Deutschland, die gibt’s in Deutschland gar nicht. Zum Beispiel dieses Bier:

OK, blödes Beispiel, denn auf der Wikipedia-Seite steht jetzt, dass es seit November auch in Deutschland verkauft wird. 😛 …und ein Bier der Beck-Gruppe ist, die zu InBev gehoert, zu der auch Spaten Löwenbräu und was-weiss-ich gehören… (einfach mal dem Link folgen… ein Bier-Imperium, wirklich sehr sehr schräg).

Ich war ja bisher Landei, aber ich muss schon zugeben… es hat schon was, in so ner großen Stadt zu wohnen. Hier gegenüber in der Shopping-Mall gibt es z. B. einen „World Market“ – dort werden diverseste Importartikel verkauft. Möbel, Teppiche, und Lebensmittel. Das ist ein kleines Paradies für mich, dort gibt es nämlich zum Beispiel Toblerone (normal, weiss, dunkel!), und Lebkuchen, und Ripassa von Zenato aus Italien. Andere Leute kaufen da Lakritzschnecken und -drops und haben ein seliges Grinsen im Gesicht. Das kann ich verstehen.

PS: Comedy-Empfehlung – John Pinette. Ein großer dicker und unglaublich lustiger Typ (Englisch sollte man verstehen) der keinen Hehl aus seiner Liebe zu viiiiel viiiiel Essen macht (einfach mal den weiteren Links bei YT folgen); wir haben uns die ganze Show als Stream via Netflix angeschaut und ich habe Tränen gelacht.